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Es gibt sicher viele Projekte, die wir mit Verkauf fair gehandelter Waren fördern. Stellvertretend stellen wir euch nur einige vor.

Und damit erfährst Du nun außerdem, was es mit dem Mango-Monkey oben rechts, den Mangos und den Kindern auf den Bildern auf sich hat.

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Mango-Monkeys von DWP

Mango-Monkeys sind echt leckere Fruchtgummis der Fairhandelsorganisation DWP. Du erhältst sie in kleinen und großen Tüten. Und sie sind auch deswegen lecker, weil sie aus echten Mangos von den Philippinen erzeugt werden und nicht in der Chemiefabrik. Es gibt im Weltladen übrigens auch noch andere Manogprodukte von DWP. Und diese Mangos sind fair gehandelt, natürlich. Das heißt, dass die Mangobauern dort auch davon leben können. Doch nicht nur sie. Ein Teil des Geldes unterstützt auch Kinder, denen es nicht so gut geht wie uns hier in Europa. Lies weiter, was PREDA damit zu tun hat.

Preda

PREDA ist eine Stiftung, die sich z.B. für sexuell missbrauchte Kinder einsetzt [Aktion Schutzengel], sowie für Straßenkinder, die im Gefängnis landeten, zudem für den fairen Handel und für Zusammenarbeit. PREDA organisiert auch Ausbildung und Einkommen für Jugendliche. Und PREDA hilft den Mangobauern auf den Philippinen, sich von den großen Lebensmittelkonzernen zu trennen und ein besseres Leben durch fairen Handel zu führen. Du kannst die Arbeit durch den Kauf z.B. von getrockneten Mangos oder Mango-Monkeys von DWP direkt unterstützen. Und hier geht es zur deutschen PREDA-Homepage, hier zur englischen Seite.
Anlässlich des Fairtrade Fußball Cups 2011 sowie des 15-jährigen Jubiläums der FAIRE weilte Pater Shay Cullen von PREDA in Dresden und berichtete von seinen Projekten. Unsere Schulmannschaft war natürlich dabei und lauschte sehr gespannt seinen Berichten.

Tatort-Kommissare für Kinder

Kinder brauchen ein Zuhause. Keinen Knast. Doch 20.000 Kinder sind auf den Philippinen in Gefängnissen weggesperrt und müssen unter unwürdigen Bedingungen hausen.

Gemeinsam mit PREDA setzen sich die bekannten Tatort-Kommissare Bär und Berendt für ihre Freilassung ein. Angefangen hatte alles mit dem "Tatort Manila", der vom Schicksal eines philippinischen Jungen handelt, der in die Hände der Sexmafia geriet. Und heute machen sie in der Kampagne: „Kinder brauchen ein Zuhause - keinen Knast“ erfolgreich mit für die Befreiung und Rehabilitierung von philippinischen Gefängniskindern.

Wie du auch helfen kannst? Ganz einfach. 5 Cent von jeder Tüte DWP Mango-Monkeys gehen garantiert mindestens in dieses Projekt [das allein bringt jährlich mindestens 10.000 Euro für die PREDA-Projekte ein]. Ohne Umweg. Und wir machen mit!

Infos zum Tatort-Straßen der Welt e.V. gibt es auch hier. Infos von DWP zum Thema siehe auch hier.

Und in unserer Schule ...

... werden also bekanntlich Mango-Monkeys gern gekauft. Zur Initiative der beiden Tatortkommisare gibt es bei uns in Kürze noch ein Projekt, wo sich die Schüler mit eigenen Initiativen einbringen können. Und außerdem werden einige Schüler im Laufe dieses Jahres ein Theaterstück einzustudieren [so unser Plan]. Mehr zum Jugendtheaterprojekt hier.

Na dann ...

Besuche uns doch in der nächsten Frühstückspause oder gehe in den Eine Welt Laden in Deiner Stadt. Nicht nur der Mango-Monkey wird dankbar sein, wenn Du eine Tüte davon vernascht ...

Mitwirkung und Mitbestimmung

Unsere Schüler an der FSR lernen im Neigungskurs Schülerfirma auch einiges über die Rechte von Kindern. Es liegt uns viel daran, diese Rechte auch an unserer Schule in die Tat umzusetzen. Schülermitwirkung sowie Schülermitbestimmungwerden bei uns sehr groß geschrieben. Dazu wählen wir z.B. Funktionen demokratisch und durch feste Aufgaben wird Mitverantwortung ermöglicht. Alle werden bei uns ernst genommen, Konflikte untereiander schnell und selbst gelöst. So gibt es viel seltener Streit. Hier liest Du mehr zu Kinderrechten.

Kinderrechtskonvention

Im November 1989 verabschiedete die Vollversammlung der UN [Vereinte Nationen] einstimmig die Konvention über die Rechte des Kindes. Politiker aller Länder verpflichten sich, für die Belange der Kinder einzutreten.

Kinder unserer Erde: Alle anders, und doch gleich. Alle haben die gleichen Rechte, jedenfalls sollte es so sein.

Kinderrechte - Die Theorie: Die Kinderrechtskonvention enthält 54 Rechte. Deshalb haben wir hier nur die wichtigsten davon zusammen gestellt.

Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf benachteiligt werden.

Kinder haben das Recht so gesund wie möglich zu leben. Sie haben auch ein Anrecht auf Gesundheitsvorsorge, medizinische Betreuung, vollwertige Nahrung und sauberes Trinkwasser, und dies unter Beachtung der Gefahren von Umweltverschmutzung.

Kinder haben das Recht, sich zu bilden und eine Ausbildung aufzunehmen. Sie haben das Recht auf unentgeltlichen Unterricht.

Kinder haben das Recht auf ausreichende Ernährung, Wohnung und Bekleidung. Sie haben das Recht auf materielle Hilfe, wenn Ihre Lebensbedingungen für eine gesunde Entwicklung nicht ausreichen.

Kinder haben das Recht zu spielen, sich auszuruhen, sich aktiv zu erholen und am kulturellen Leben teilzunehmen.

Kinder haben das Recht, sich zu informieren, eine eigene Meinung zu bilden, sich frei zu äußern und gehört zu werden.

Kinder haben das Recht, ohne Gewalt erzogen zu werden.

Kinder haben das Recht beschützt zu werden, auch im Krieg und auf der Flucht. Bei Katastrophen und Notlagen muss ihnen sofort geholfen werden.

Kinder haben das Recht zu leben, ohne wirtschaftlich oder sexuell ausgebeutet zu werden. Kinder sind vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung zuschützen.

Kinder haben das Recht von Vater und Mutter versorgt zu werden.

Kinder mit Behinderung haben das Recht auf besondere Fürsorge und ein aktives Leben.

Kinder haben ein Recht auf Liebe, Verständnis und Fürsorge. Keine politische Entscheidung darf dem Wohl des Kindes entgegen stehen. Das Wohl von Kindern ist immer vorrangig zu berücksichtigen.

Kinder haben das Recht die Kinderrechte zu kennen. Auch Erwachsene sollen sie kennen.

Kinder haben das Recht, gleich behandelt zu werden, unabhängig von Abstammung, Religion, Nationalität und Geschlecht.

Kinder haben das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit.

Führt doch einmal in Eurer Gruppe ein Projekt zu Kinderrechten durch. Und vergleicht auch mit der Wirklichkeit hier und anderswo.

Kinderrechte - Die Wirklichkeit

Diese und die anderen Kinderrechte müssten in jedem Land der Welt beachtet werden. Doch oft sieht es anders aus. Dafür genügen hier schon ein paar wenige Beispiele.

Weltweit wird das Grundrecht auf Bildung etwa 130 Millionen Kindern verwehrt, d.h. sie dürfen nicht zur Schule gehen. Davon sind 60% Mädchen. Die Kinder sind oft zur Kinderarbeit gezwungen und haben so später durch fehlende Grundbildung keine Möglichkeit einen Beruf zu erlernen.

In den letzten 10 Jahren starben über 2 Millionen Kinder in Kriegen. Etwa 300.000 Kinder werden heute als Kindersoldaten missbraucht.

Mindestens 250 Millionen Kinder [wahrscheinlich aber noch viel viel mehr] in der Welt werden wirtschaftlich bzw. sexuell ausgebeutet. Das bedeutet: Kinderarbeit, Kinderprostitution und Kinderpornografie. Allein in Brasilien müssen 7,5 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 arbeiten.

Ja selbst in Deutschland arbeiten fast 1 Million Kinder. 20% aller Schüler bei uns arbeitet legal z.B. als Babysitter, Zeitungsausträger, Autowäscher, Gartenarbeiter, Einkäufer oder Nachhilfegeber, und 20% illegal [körperlich schwere und zeitlich zu lange Arbeit]. Viele tun es, um ihre Konsumwünsche [Handy, Markenbekleidung ...] zu erfüllen, damit in der Schule keine Nachteile oder Erniedrigungen erfahren müssen. [Aus letzterem Grund werden leider viele auch straffällig; sie stehlen zum Beispiel.]

Infolge der schnellen Ausbreitung der tödlichen Krankheit AIDS gab es Ende 2000 weltweit 13 Millionen AIDS-Waisen.

Kinder, die arbeiten müssen, können nicht spielen oder zur Schule gehen. Für viele Millionen Kinder auf der Erde sind Spielen sowie Spielzeug Fremdworte. Lego, Playstation, Plastikfiguren kennt kaum ein Kind in Afrika. Einige basteln sich aus Abfällen der Reichen ihr Spielzeug selbst.

Viele Kinder in Afrika, Asien und Südamerika sowie ihre Familien leben vom Müll der Reichen. Und das unter katastrophalen Hygiene-, Wohn- und Lebensbedingungen.

Große Konzerne [auch Adidas und Co.] lassen Textilien, Teppiche, Fußbälle oder anderes von Kindern in der Dritten Welt produzieren, beuten sie erbarmungslos aus und berauben sie ihrer Zukunft.

Viele Millionen Kinder haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sind unterernährt bzw. müssen großen Hunger leiden.

Hunderte Millionen von Kindern müssen auf der Straße leben. Allein in der Provinz Pernambuco mit der Großstadt Recife [Brasilien] gibt es 3,2 Millionen Kinder. Davon leben 25.000 auf der Straße. Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt z.B. durch Betteln, Stehlen oder Prostitution. Nur 5000 davon erhalten Hilfe und Unterstützung.

Derzeit gibt es weltweit mindestens 30 Millionen Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge, darunter über ein Drittel Kinder. Die Militärausgaben [z.B. für Kriege] weltweit betragen etwa 900 Milliarden US-Dollar.

In Deutschland werden Kinder laut UNICEF relativ gut geschützt und behandelt. Dennoch leben fast 2 Millionen Kinder [17%] von Hartz-IV. Dazu kommen viele Kinder in Familien mit sehr kleinem Einkommen. Das heißt: Mindestens jedes 5. Kind bei uns lebt bereits in Armut. Dazu kommt, dass auch Kinder bei uns von sexuellem Missbrauch, Gewalt, Unterdrückung, Perspektivlosigkeit und den Folgen der Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Kinderrechte sind Menschenrechte! Schau Dich einfach einmal in Deiner Klasse, in Deiner Familie, in Deiner Stadt um, ob sie auch wirklich eingehalten werden. Vielleicht sprecht ihr in eurer Schulklasse über die Kinderrechtskonvention [fragt euren Lehrer, denn der sollte offene Ohren dafür haben].

Mehr zu Kinderrechten erfährst Du außerdem unter www.unicef.de sowie www.kindersache.de.

Dein Tag für Afrika
Zum Internetangebot ver Aktion Tagwerk

Aber es gibt noch mehr bei uns in der Schule. Auch in diesem Schuljahr macht unsere Schule bei der Aktion DEIN TAG FÜR AFRIKA mit (siehe Internetseite der Aktion Tagwerk). Die Hälfte der Erlöse geht in die Projekte der Aktion Tagwerk, die anderen an eine Schule in Gambia. (Zu letzterer bauen wir gerade Kontakte auf und gestalten im kommenden Schuljahr Projekte.) Die größeren Schüler arbeiten am 19. Juni 2012 in Unternehmen ihrer Wahl, die kleineren helfen in der Familie oder bei Bekannten und Freunden. Die Erlöse dieser Jobs werden dann gespendet.

Faire Woche
Zum Internetangebot der Fairen Woche

Du kennst die Faire Woche aus dem Eine Welt Laden? Ja, die findet jedes Jahr Ende September (meist 14 Tage) statt. Und auch unser Jungleshop beteiligt sich mit Aktionen, beispielsweise mit einem öffentlichen Basar in der Schule, einem Fairen Frühstück in der Gemeindeverwaltung oder anderen Projekten.

Noch mehr Projekte bei uns

Über andere Projekte an unserer Schule informieren wir hier sicher bald wieder.

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Mehr Infos über die GEPA, DWP und Co. bekommst Du hier.

Schau auch einmal auf die Homepage des Eine Welt Ladens Weißwasser, und zwar hier.

Wissenwertes zur Aktion Tagwerk gibt es hier.



   
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